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Wanderung 2


Rundweg über Auberg nach Mögling, über Trostberger Wehrbau an Alz und Traun zurück
Charakter: Kinder geeignete, jedoch nicht barrierefreie Rundwanderung mit Aussichtspunkten, etwas über 6 km, knapp zwei Stunden, zu jeder Jahreszeit, aber nicht bei vereisten Wegen (kein Winterdienst)
Ausgangspunkt: Altenmarkt, Sportplatz oder Tennisplatz
Man begibt sich zuerst gleich entlang des Klärwerks zu einem markanten Geländepunkt, der leicht zu finden ist: Dem sogenannten Traunspitz, dem Zusammenfluss unserer beiden Altenmarkter Flüsse Traun und Alz, 496 m über dem Meer. Während hier die 45 km lange Traun ihr Ende findet, hat die Alz erst 19 km seit Seebruck hinter sich und noch 44 km vor sich. Wir wenden uns nach links (südwestlich) und gehen am unmittelbaren Alzufer bis kurz vor die mächtige Alzbrücke mit dem Wasserfall dahinter.

 

Alzfall_mit_Auberg.jpg

Alzfallkatarakt mit Auberg

 

Ein schmaler Steig führt uns hinauf zur Bundesstraße 299, die hier beginnt und 330 km bis nach Waldsassen in der Oberpfalz führt. Wir überqueren sie vorsichtig, bewundern noch einmal den Wasserfall und sehen unser nächstes Ziel, den Auberg oder auch Auerberg genannt vor uns über dem Wasser. Die gut sichtbaren Nagelfluhfelsen stammen aus einer früheren Eiszeit, vermutlich aus der Riß-Kaltzeit vor 300 000 bis 130 000 Jahren. Jetzt suchen wir das Serpentinenweglein auf, das neben dem Lokal „Bergwerk/Libella“ beginnt und steil hinauf zum Auberg führt (Wegweiser). Oben, nach etwa50 Höhenmeter angekommen, haben wir bei einer Aussichtsbank einen herrlichen Blick hinunter auf Altenmarkt, das breite Trauntal hinein, hinüber zur Klosterkirche Baumburg und auf die ferne Alpenkette darüber.

 

Blick_vom_Auberg.JPG

Blick vom Auberg auf Altenmarkt

 

Der Weiterweg führt durch den Wald nur rund 100 m nach Westen, vom neu errichteten Straßentunnel unter uns merkt man praktisch nichts. Bei einem Wasserhochbehälter, der sich linkerhand befindet, biegen wir gemäß dem Wegweiser „Glött 1,3 km“ rechts ab. An der Hangkante geht es an mächtigen Buchen vorbei. Nach einer Viertelstunde erreichen wir bei Glött eine schmale Teerstraße, die uns durch Wald rechts hinab und bei der ersten Einmündung am Waldrand nach links in die Siedlung Mögling führt. Weiter abwärts gehend erreichen wir nahe des Möglinger Kircherls eine Unterführung unter der Bundesstraße. Im Ortsteil Schwarzau der Stadt Trostberg zweigen wir vor dem Elektrogeschäft rechts ab (Mühlbachweg) um nach 50 Meter wiederum rechts auf einen Wiesenweg zu stoßen. Am „Kammerlweiher“ vorbei gelangen wir in den Ortsteil Dietlwiese. Der Ortsstraße gerade folgend bis zur Einmündung und nun links den Anger entlang. Dort stoßen wir auf den Werkskanal und erreichen damit den großen Wehrbau, der zur Energiegewinnung um 1910 in die Alz gebaut wurde. Eine aufschlussreiche Informationstafel gibt hierüber nähere Auskünfte. Wir überqueren den Wehrbau mit Blicken nach links und rechts und überschreiten auch noch das Bahngleis der Strecke Traunstein – Mühldorf. Jetzt wandern wir südlich an der Bahn entlang und biegen vor der Steigung in das schmale Weglein rechts neben Bahn und Alz ab. Es trägt unter den Einheimischen immer noch den Namen „Stickstoffwegerl“ in Erinnerung an die Zeiten, als der Chemiepark noch „die Stickstoff“ hieß. Man passiert eine Engstelle unter einigen Nagelfluhfelsen. Nun weitet sich das Tal, wir erblicken wieder Baumburg und Altenmarkt und haben nach Überquerung der Traun an der Eisenbahnbrücke wieder unseren Ausgangspunkt erreicht.
Die Wanderung lässt sich genauso gut in umgekehrter Richtung gehen.

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